Trainigsweekend 2017 im Säntispark

Im Osten viel Neues, oder: Der BCH gibt sich polysportiv

 

Natürlich ist beim 13. Trainingswochenende des BC Horgen im Säntispark nicht alles anders: Zum Dessert gibt es immer noch gebrannte Crème, und Jürgs Kugeln rollen beim Bowling immer noch am besten, aber sie haben Konkurrenz bekommen: Im ersten Spiel donnerte Angela ihre Kugeln so gewaltig über die Bahn, dass Jürgs Bowling-Thron bedenklich wackelte. Und Werni musste seinen Thron beim Abschlussturnier - nein, nicht im Bowling, sondern im Badminton - sogar ganz räumen: René war wieder eingefallen, welch edle Siegertropfen Bruno jeweils spendiert, und gewann mit einem Punkt Vorsprung vor Benni mit einem Punkt Vorsprung vor Judith mit einem Punkt Vorsprung im familieninternen Duell vor Werni mit einem Punkt Vorsprung vor Newcomerin Marisol.

 

Dafür war Werni beim Super G nicht zu schlagen. Wie bitte? Skifahren? - Nein, Wasserrutschen. Ganz neu ist nämlich der Rutschenpark im Hallenbad. Benni und Kathi beschwerten sich zwar, dass man beim Super G zum Schluss eine kalte Dusche abbekomme, sie wurden aber von Liv und Nadja aufgeklärt: Die kalte Dusche gibt's nur, wenn man als Verlierer durchs Ziel schiesst (wie Liv und Nadja gegen Werni). Wenn man aber gegen ältere Herren an den Start geht (ebenfalls wie Liv und Nadja), dann gibt's zuletzt keine kalte Dusche, sondern Applaus, den übrigens auch Werni bekam, der sich als einziger auf den "Sturzflug" wagte - eine elegante Mischung aus Wasserrutsche und freiem Fall. Irene übte sich da eher in vornehmer Zurückhaltung und berief sich auf sichere Werte, sprich: den Canyon.

 

Auf dem Badminton Court bot Bruno neben alten Traditionen wie dem Service-Wettkampf auch diesmal viel Neues: Es galt, sich vor und nach dem Schlagtraining bzw. vor und nach den Spielen selbst einzuschätzen, und jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer musste feststellen, dass es auch nach so vielen Trainingswochenenden mit Bruno noch Verbesserungspotential gibt. Kein Wunder, dass Dani jeweils alles daran setzt, um im Säntispark dabei zu sein (da werden kurzerhand die Wochenendschichten bei der Arbeit abgetauscht), und auch Janine lässt sich das Intensivtraining bei Bruno nicht entgehen. Damit die Familie dabei nicht zu kurz kommt, nimmt sie ihren Mann Stefan eben mit. Schliesslich gibt es auch neben dem Badmintonfeld wichtige Aufgaben - zum Beispiel die richtige Auswahl des Weins, um die sich Stefan beim Abendessen kümmerte.

 

Und zum Schluss der Berichterstattung ein kniffliges Rätsel: Wenn der Aufschläger im Doppel statt diagonal long line aufspielt und dabei den Partner des Rückschlägers abschliesst, welche Mannschaft bekommt dann den Punkt? Lösungen bitte an: info@bc-horgen.ch.