Clubmeisterschaft 2010

Viel Tradition und zwei Sensationen

von Judith

 

Zwei Sensationen gab's bei den diesjährigen Clubmeisterschaften: 1. Lisas Schoggikuchen (den man allerdings auch den Traditionen zurechnen könnte) und 2. Sandros Doppelsieg, mit dem, naja, ehrlich gesagt, niemand so richtig gerechnet hatte - Sandro selbst wohl auch nicht. Schon bei seinen zweiten Clubmeisterschaften kam, sah und siegte er - zusammen mit René (was allerdings wieder ins Kapitel der Traditionen gehört). Nach den Gruppenspielen, in denen sie von Sandro und René regelrecht überfahren worden waren, sagten sich Graham und Judith: Wenn wir noch eine Chance bekommen, passiert uns das nicht mehr. Nun, eine Chance bekamen sie, nämlich im Final, aber nutzen konnten sie sie nicht: Sandro und René gewannen trotz Ermüdungserscheinungen souverän in zwei Sätzen.

 

Neben Renés Doppelsieg (dem dritten in Serie!) gehört auch - dreimal darf man raten - Brunos Einzelsieg ins Kapitel der Traditionen, aber: Brunos Jäger schnupperten Morgenluft! Judiths 21:2-Sieg gegen Bruno in den Gruppenspielen muss wohl den freundlichen Zufällen zugerechnet werden, zumal Judith mit 19(!) Punkten Vorsprung ins Rennen steigen durfte. Dass aber Martin im Halbfinal gegen Bruno sieben Matchbälle hatte (okay, auch Martin hatte ein paar Punkte Vorsprung) und René Bruno (und dem atemlosen Publikum) im Final eine super spannende Partie inkl. Matchball lieferte, ist vielleicht doch kein blosser Zufall. Aber eben, René verspielte seinen Matchball, und das Lächeln, mit dem Bruno Renés Fehler quittierte, war eindeutig: Sorry, René, netter Versuch ...

 

Immerhin, die Moral von der Geschicht': Erstens können bei den BCH-Clubmeisterschaften auch weniger erfahrene Badmintonspieler auf dem Podest stehen (Sandro), zweitens mischen auch Passivmitglieder ganz vorne mit (Martin), und drittens ist Bruno nächstes Jahr vielleicht, vielleicht doch zu schlagen(?).

 

Zuletzt ein grosses Dankeschön an Heini für die Turnierleitung und an Frau Pietsch vom Sportamt der Gemeinde Horgen, die der Organisatorin eine Blamage ersparte. Nachdem die Organisatorin nämlich alle Mitglieder für den 10. Januar zum Turnier geladen hatte, bemerkte sie eine Woche vor dem Turnier zufällig, dass sie die Halle gar nicht für den 10., sondern erst für den 17. Januar gebucht hatte. Auf ihren verzweifelten Telefonanruf hin reagierte Frau Pietsch rasch - sie buchte um, stellte eine neue Bewilligung aus und informierte den Hallenwart, und alles noch am selben Tag. Tja, wenn man auf dem Badmintonfeld so schnell wäre wie Frau Pietsch bei der Arbeit ...