Stabiles Hoch über dem Säntispark

 

Trainingswochenende 2015

 

Die Buchung fürs Trainingswochenende im Säntispark ist für die erfahrene Trainingswochenendbucherin Judith grundsätzlich ein Klacks, nicht zuletzt dank den nicht minder erfahrenen und sehr flexiblen Damen, die im Hotel Säntispark für die Reservation zuständig sind. Dieses Jahr gab es allerdings eine fatale Verwechslung: Das milde, sonnenblaue Herbstwetter mit Fernsicht und prächtigem Sonnenuntergang, das für das Wanderwochenende gebucht werden sollte, das vier Wochen vorher stattfand, wurde versehentlich für das Trainingswochenende reserviert, und das feuchtgraue Nebelwetter, das für das Trainingsweekend vorgesehen war, stieg vier Wochen zu früh aus dem Tal und vermieste der Wandertruppe hartnäckig zwei Tage lang die Aussicht vom Grat zwischen dem Hohen Kasten und der Saxer Lücke auf das Rheintal und das Appenzellerland. Und so kam es, dass die ungewöhnlich zahlreichen Teilnehmer des Wanderwochenendes (die Stammgruppe René und Judith wurde nämlich verstärkt durch Paul) zeitweise fernab von Weg und Steg in der Nebelsuppe durchs Kraut irrte, während sich die ungewöhnlich wenigen Teilnehmer des Trainingswochenendes (immerhin verstärkt durch Irene und Jürg eines zugewandten Clubs, die sich mit einer Flasche Gantenbein ködern liessen) nach dem Mittagessen vor dem Trainingscenter die Sonne auf den Pelz scheinen liessen, bevor sie sich wieder aufs Badmintonfeld stürzten.

 

Übrigens war das Trainingsweekend nicht nur wettermässig perfekt: Die Hotelzimmer waren schon morgens um halb neun bezugsbereit (ausser natürlich dasjenige von Bruno und René), Brunos Trainingseinheiten liessen sowohl bei erfahrenen Hasen wie Dani und Lynne als auch bei Trainingsweekend-Neulingen wie Steffi und Samuel keine Wünsche offen und keine Körperpartie muskelkaterverschont, das gute Essen wurde von Yu perfekt ins Bild gesetzt, Ben staunte, wie viele Gipfeli mit Mandelfüllung beim Frühstück in Nadjas Mund verschwanden, Irene wagte sich mit Liv und Nadja im Bad in den Canyon, Brigitte lieber in St. Gallen ins Theater, und Andrew und Ben genossen beim Alternativprogramm zum Training auf dem Säntis die Sonne. Tiefs gab's während des Trainingsweekends nur auf dem Badmintonfeld, nämlich bei Wernis zweiter Service-Serie.

 

Besonders gut tat die Mischung aus Sonne, gutem Essen und schweisstreibendem Training offensichtlich Etienne: Er profitierte von Wernis Formtief bei der zweiten Service-Serie und entschied das Abschlussturnier am Sonntagnachmittag souverän für sich.

 

Und zum Schluss die Preisfrage: Was haben das Trainingsweekend des BCH und ein Kindergeburtstag gemeinsam? Die roten und blauen Luftballons.