Keine Zeit für Tiefschlaf

 

Wie bitte? Die BCHlerinnen und BCHler seien trainingsfaul? Davon kann keine Rede sein! Tatsächlich meldeten sich so viele Leute zum diesjährigen Trainingswochenende an, dass es im frisch renovierten Hotel Säntispark zum üblichen Gruppenrabatt gleich noch einen Extrarabatt dazugab. Zwar eilt dem Frühstücksbuffet und dem Wellnessbereich im Säntispark ein sehr guter Ruf voraus, doch war es natürlich vor allem Brunos schweisstreibendes Training, das neuere BCH-Mitglieder wie Lynne, Etienne, Ke und Yannick und sogar Janine vom BC Zürichsee anzog. Barbara und Eliane konnten es kaum erwarten, über das Badmintonfeld gehetzt zu werden, so dass sie sicherheitshalber schon einen Tag früher anreisten.

 

Und Bruno machte schon in den ersten Trainingsminuten klar, worum es beim Badminton geht: um Technik, Schnelligkeit und vor allem auch um Köpfchen. So nützt es bekanntlich nichts, den ersten Satz haushoch zu gewinnen, wenn man danach im zweiten Satz in Tiefschlaf verfällt und es im dritten Satz nicht mehr schafft, richtig wach zu werden. Mit anderen Worten: Da zeigt die Leistungskurve (oder das rote Gummiband auf Brunos veranschaulichender 3D-Präsentation) steil nach unten.

 

Für Tiefschlaf bot sich an diesem Wochenende allerdings wenig Gelegenheit: Yu sauste am Samstag für einen Trainingstag (den sie sich nicht entgehen lassen wollte) nach Abtwil und wieder zurück zu ihren Verpflichtungen, Bruno und Matthias stellten nach dem vorzüglichen Abendessen gleich noch beim Bowling ihre Fähigkeiten unter Beweis, während sich Judith beim abendlichen Hanabi in der richtigen Betonung übte, Susanne und Brigitte stürzten sich mit der Jungmannschaft ins Erlebnisbad und dort direkt ins Aquafit, und Werni, langjähriger Rekordhalter im Service-Wettkampf und Schlussturnier, wurde unversehens von Christoph überrundet (der dafür auch die Schlussrunde in der Bar übernahm). Nur René verfiel gelegentlich fast in Tiefschlaf - allerdings weniger auf dem Badmintonfeld als vielmehr am Esstisch, was das Servicepersonal in grösste Verunsicherung stürzte.

 

Nach zwei Tagen intensivem Technik-, Schnelligkeits- und Köpfchentraining stellte Dani dann ganz richtig fest: Ein Superwochenende in einem Superhotel!

 

Nachtrag für Bruno nach den IC-Spielen, die dem Trainingswochenende folgten: Bitte für nächstes Jahr ein weiteres Trainingsweekend einplanen, das mit der Leistungskurve über drei (bzw. idealerweise zwei) Sätze hat noch Potential ...