Schluss mit Traditionen ...

 

Wie war das nochmal letztes Jahr an der Clubmeisterschaft? Genau: Martin erkämpfte sich im Halbfinal gegen Bruno mehrere Matchbälle, und auch René bekam im Final gegen Bruno einen Matchballversuch, aber eben: Derjenige, der die Matchbälle verwertete, war - wie immer in den vergangenen fünf Jahren - Bruno. Die Tatsache allein, dass Werni in diesem Jahr im Final gegen Bruno mehrere Matchbälle hatte, gehört also eher ins Kapitel der Traditionen als in jenes der Sensationen. Sensationell an Wernis Matchbällen war lediglich, dass er einen davon VERWERTETE! Und somit dem BCH die Schmach ersparte, dass Bruno nochmals lässig "dito" in den Einzelpokal gravieren lassen kann. (Aber immerhin: Auch Bruno hatte einen Matchball, d.h. Spannung ist fürs nächste Clubturnier garantiert.)

 

Tja, und weil das Gewinnen so schön ist und es so viel Spass macht, notorischen Siegern den Wind aus den Segeln zu nehmen, doppelte Werni im Doppel (jaja, so viel Gedoppel) gleich nach und liess René, dem Sieger der letzten drei Jahre, keine Chance: Er und sein Partner Marco Junior schlugen Heinz und Claudio souverän, die sich in Knochenarbeit über unzählige Dreisätzer ins Final gespielt hatten. (Ihr Halbfinal gegen Ratna und Marco Senior dürfte die Liste der längsten Spiele in der Rainweghalle anführen.) Wohl verdient hat den Sieg auch Marco Junior, der zeigte, was er in den letzten Monaten in Renés Training gelernt hat, und besonders am Netz überzeugte.

 

Sensationell war übrigens auch die Teilnehmerzahl - mit 20 die grösste seit Jahren. Neben den üblichen Verdächtigen (einschliesslich Passivmitglied Martin) waren dieses Jahr auch zahlreiche Junioren und weniger erfahrene Spielerinnen und Spieler dabei, die sich alle ausgezeichnet schlugen. Heini organisierte das Turnier traditionell souverän und spielte daneben gleich noch selber mit. Und: Lisas traditionell sensationellen Schoggikuchen gab's auch dieses Mal - vielen Dank, Lisa!